Beiträge von Bi-Jean-Pierre

    @anna


    Ich finde Dein Kommentar oben "Ja und dann finde ich es ein Riesenprivileg, sich in Männer und Frauen verlieben zu können!" wunderbar.


    Uebrigens Dein Kommentar auch sehr.


    Ich finde so wie Chris Alexander geschrieben hat: deine positive, lockere einstellung ermöglicht dir bestimmt wieder interessante begegnungen


    sehr gut.



    @chris_alexander


    Ich finde Deinen Kommentar sehr schön.


    Ich merke es jetzt an mir - als ich noch getrennte Wohnungen hatten, meine Freundin und ich - da hatte ich Freiräume, 2 Tage in der Woche, wo ich für mich etwas machen konnte, Oldtimer, etc. und eben auch meine Bi-Seite bei mir daheim ab und zu auszuleben.


    Seit wir am 1.12.2012 zusammen im Elternhaus meiner Eltern wohne, das ich gemietet habe. krieselt es.


    Der Chef kommt - ich muss schluss machen.


    Mehr später.

    Hallo anna


    auch ein herzlich willkommen von mir.


    Sich im Job zu outen ist auf alle Fälle schwierig. Es kann sein, dass einige Deiner Kolleginnen dann ablehnen. Du wirst als Lesbe bezeichnet. Du bist in dem Fall hin und her gerissen zwichen einem Mann oder einer Frau.


    Ich wünsche Dir auf alle Fälle viel Kraft.

    bi_urself


    Ich finde Deine Thema wunderbar und hoffentlich gibt es viele Antworten und Meinungsäusserungen.


    Zu Deinen Frage:


    1) Wie kommt Bisexualität zustande? Antwort: Wenn man als Mann schlechte Erfahrungen mit Frauen gemacht hat, interessiert man sich für das eigene Geschlecht, bzw. kommt man Bücher zum Lesen, erst später merkt man, dass wenn man dann eine Frau kennen lernt, auch mit Ihr schönen SEX hat.


    2) Spielen äussere Einflüsse eine Rolle? - Meine Eltern waren immer dageben gegen Homos und da interessiert mich halt das sehr.


    3) Hat man bisexuelle Tendenz von Geburt an in sich? - Es könnte ja sein, dass die eigene Mutter während der Schwangerschaft div. Sachen macht, etc.

    Hallo Luca

    Luca


    Ich hatte mich im Dez. 2003 bei den Ford- und Opel-Kollegen geoutet als Bisexueller, denn ich dachte der eine oder andere Kolleg sei auch so. - leider kam das damals nicht gut an. Seitdem meiden meine Kollegen mich.





    bei mir hat sich bis jetzt viel über das uoting zu meiner frau gedreht. Langsam stellt sich die Frage, ob man es engen freunden vielleicht sagen darf/will. Eigentlich spüren wir ein Bedürfniss, es nicht nur für uns zu behalten und mit jemand in dem Bekanntenkreis reden zu könnene, andersiets haben wirv große zweifeln, ob es eine gute Idee ist. Gibt es Erfahrungen? wer hat sich "breit" ge-outet?


    Hallo zusammen

    Hallo chris_alexander


    Soeben vor Mittagspause habe Dein Bericht "echt Bi oder Bindungsangst" gelesen.


    Ich muss auch meine Senf dazugeben.
    Mach Dich nicht verrückt ob DU jetzt Bi bist oder wegen Bindungsangst.


    Wenn etwas im Körper ist, was man unterdrückt wegen der Umwelt, Verwandten, Bekannten, etc. ist das für das Leben und Dein Gemüt nicht gut.


    Wenn Deine Sehnsucht da ist, mit einem Mann, nicht nur die schnelle Nummer, dann lebe es aus.
    Vielleicht wenn es andere Personen erfahren, meiden sie Dich - so wie bei mir nach Comming-Out im Dez. 2003 die Alt-Opel- und Ford-Kollegen mich meiden. Damit muss ich halt leben.
    Ich wünsche DIr viel Glück
    Gruss

    Hallo Bi_urself


    Vorest danke ich Dir vielmals für den neuen kurzen Bericht.





    Ich freue mich jedenfalls sehr auf das Treffen und hoffe das Beste!

    Das kann ich Dir nachfühlen - mir würde es auch nicht besser gehen!!


    So, ich hatte gerade mit dem Mann noch einmal ein kurzes Telefonat, bei dem wir uns schon ganz gut verstanden haben. Macht einen sehr netten und verständnisvollen Eindruck, und vor allem scheint er so eine Art an sich zu haben, die wirklich beruhigend auf mich wirkt. Zwar bin ich natürlich noch sehr aufgeregt wegen des ersten Treffens nächste Woche, aber ich habe definitiv keinen Bammel mehr davor oder bin allzu aufgeregt wegen des Unbekannten. Wenn wir uns von Angesicht zu Angesicht auch noch so gut verstehen und das im Bett so weiterführen, dürfte es in Zukunft noch sehr interessant werden.

    Ich wünsche Dir auf alle Fälle viel Glück und hoffentlich wirst Du sicher etwas berichten - Viel, viel Glück.


    Ich freue mich jedenfalls sehr auf das Treffen und hoffe das Beste!

    DAs kann ich Dir glauben.


    So, ich hatte gerade mit dem Mann noch einmal ein kurzes Telefonat, bei dem wir uns schon ganz gut verstanden haben. Macht einen sehr netten und verständnisvollen Eindruck, und vor allem scheint er so eine Art an sich zu haben, die wirklich beruhigend auf mich wirkt. Zwar bin ich natürlich noch sehr aufgeregt wegen des ersten Treffens nächste Woche, aber ich habe definitiv keinen Bammel mehr davor oder bin allzu aufgeregt wegen des Unbekannten. Wenn wir uns von Angesicht zu Angesicht auch noch so gut verstehen und das im Bett so weiterführen, dürfte es in Zukunft noch sehr interessant werden.


    Ist ja sehr schön.


    Gruss und nochmals viel, viel Glück

    bi_urself

    Und gab es denn in diesen Homo-Videos oder in deiner Fantasie Sachen, die du anfangs gerne probiert hättest, es in der Realität aber nie dazu kam?


    Was Homo-Videos angeht: Was Sex anbelangt haben wir es nachgemacht (Stellungen, etc.), auf alle Fälle keine brutalen Sachen, ausser was ins Klo gehört, das haben wir nicht gemacht. Küssen haben wir uns auch nicht.


    Fantasie: Manchmal habe ich so die Sehnsucht, einen Mann zu umarmen, zu küssen. wie es wohl wäre im Bett eng umschlungen mit einem Mann zu sein, etc. Uebrigens, als ich in der Beziehung mit der Witwe war, mit der hatte ich eigentlich nur GV, da hatte ich des öfteren Versagen im Bett, weil ich mit ihr nicht 100 % auf meine Rechnung kam, so dachte ich den öfters an einen Mann.



    Wow, das war ja dann wirklich eine sehr lange erotische Freundschaft! Eigentlich eine schöne Sache.

    Du sagst es genau - Ich konnte die Freundschaft schön im heimlichen ausleben, auch als ich dann von 1992 - Dez. 2003 eine Freundin hatte.


    @Jean-Pierre

    Bi_urself


    Das was Du hier schreibst ist wirklich eine berechtigte Frage:


    Bei mir war es so, zuerst mit 17 Jahren, da hatte meine Mutter immer eine Abneigung zu Homos etc. Dann gab mir der 8 Jahre ältere Nachbarssohn vom Weekendhaus meiner Eltern, im heimlichen mir 2 Homo-Bücher zum lesen. Ich weiss auch nicht warum, es interessiere mich sehr, dann im Dachzimmer hat mir der 8 Jahre ältere Nachbarssohn gewisse Wichstechniken gezeigt und mir eins geblasen. - Damals dachte ich noch nicht viel darüber nach.


    Sogar als die Grossmutter schwer krank bei uns wohnte, sie hatte aber noch ihre eigene Wohnung, sah ich bei ihr eine Sendung über Homosualität an.


    Als ich dann in der gleichen Stadt wohnte wie der 8 Jahre ältere Nachbarssohn, den ich eigentlich schon mit ab 5 Jahren kannte, weil ich bis 27 Jahren weder mit einer Frau noch einem Mann etwas hatte, bestellte ich damals 1987 Homo-Videos, weil ich es mich wunder nahme, was so 2 Männer machten, und das sagte ich ihm. Er fragte mir, wenn sie da sind, ob wir diese dann nicht zusammen anschauen könnte. Dann trafen wir uns bei mir zu einem gemütlichen Abendessen, nach dem Abendessen schauten wir die Homo-Filme an und dann fragte der 8 Jahre ältere Nachbarsohn, ob wir es nicht gemeinsam zusammen machen wollen. Ich stimmt zu. Es entstand von 1987 bis Febr. 2004 eine wunderbare sexuelle Freundschaft, sogar als ich von der gleichen Stadt wegzog und dann ca. 130 km pro Fahrt so jeden Monat einmal zu ihm ging. Zuest sagte er mir, er sei bisexuell, bis er mir im 2004 sagte, dass er einen Freund hätte.


    Nach so einer Freundschaft sehne ich mich immer noch sehr.


    Diese Freundschaft hat mich wirklich geprägt.





    Diese Frage geht jetzt mal hauptsächlich an alle, die schon gleichgeschlechtlichen Verkehr hatten. Genauer gesagt geht es darum, wie groß die Unterschiede zwischen den Fantasien, die ihr vor eurem ersten Bi-Erlebnis hattet, und wie es letztendlich in der Realität ausgefallen ist.


    Ich habe bei mir die Beobachtung gemacht, dass ich noch vor einiger Zeit die wildesten Fantasien hatte und mir auch irgendwie vorstellen konnte, sie irgendwann in die Tat umzusetzen. Dabei dachte ich z.B. an Gangbangs, Bukkake und an richtig harten Sex, was sich aber mittlerweile komplett verflüchtigt hat. Jetzt, wo mein erstes Bi-Erlebnis immer näher rückt, sehe ich die ganze sexuelle Thematik viel differenzierter. Mir ist z.B. viel wichtiger, einen Mann zu haben, mit dem ich mich ggf. regelmäßig treffen kann und möchte und dass die Chemie zwischen uns einfach stimmt. Auch muss es gar nicht mehr so hart und dominant zugehen, wie ich es mir vorher mal gewünscht hatte, sondern ich will mich vielmehr langsam herantasten, in Ruhe ausprobieren, was mir gefällt, und das Tempo größtenteils selbst bestimmen.


    Wie war das bei euch? Haben sich eure Wünsche und Vorstellungen mit dem Sprung ins tatsächliche Ausleben eurer Neigungen verändert?

    Hallo bi_urself

    Gehe ich also von mir aus (und vielleicht geht es vielen anderen Bi-Männern genauso), dann geht es ein gewisses Stück weit schon über das rein Sexuelle hinaus, da mit dieser "Rollenverteilung" ein Gefühl erzeugt werden soll, das nüchtern betrachtet erstmal nichts mit Sex zu tun hat, oder?

    Du sagst es genau, dass es über das rein Sexuelle hinaus geht.


    Wenn ich mal genauer darüber nachdenke, dann ist es so, dass bei mir wohl vor allem der Wunsch vorhanden ist, auch mal quasi in die Rolle der Frau zu schlüpfen. Das ist auch der Grund, wieso ich denke, dass der Mann, mit dem ich mich treffe, so gut zu mir passt. Denn der nimmt genau den anderen Part ein.

    Wenn Du passiv bist, dann schlüpfst Du in die Rolle der Frau. Wenn natürlich Du aktive ist, bist Du das Gegenteil. Mit dem 8 Jahre älteren Nachbarssohn, mit dem ich es getrieben habe, war ich einmal der passive, dann er.


    Das ist ein interessanter Punkt, den du ansprichst!

    Ja genau.

    bi_urself


    wunderbar geschrieben - so soll es sein...



    Ist jetzt nicht böse gemeint, aber ich frage mich wirklich, warum viele immer noch denken, dass sie gewisse Etablissements aufsuchen müssten, um so etwas Neues kennenzulernen. Das Internet bietet doch genügend Möglichkeiten der Suche und Kontaktaufnahme! Ob man sich nun auf diversen Portalen registriert oder eine Anzeige aufgibt: Es gibt geügend Möglichkeiten sich langsam heranzutasten, ohne gleich in irgendwelche Szene-Lokale oder ähnliches gehen zu müssen. Vielleicht ist die Suche im Netz sogar noch passender, weil man da seine Erwartungen von vornherein klar definieren und einem potentiellen "Partner" zu verstehen geben kann, wie die eigene Haltung aussieht.


    Hatte es schon mal geschrieben: Ich habe "meinen Mann" über eine Kleinanzeige in einem bekannten Kleinanzeigenportal gefunden. Daraufhin folgte ein reger Mailverkehr, in dem wir uns ein bisschen gegenseitig auf den Zahn gefühlt haben, und ein Telefonat folgte auch. Wir haben festgestellt, dass sich unsere Erwartungen und Interessen decken und wir uns ggf. gut ergänzen. Nächste Woche werden wir uns persönlichen Treffen und dann wird man sehen, was daraus wird.


    Setze dich einfach nicht unter Druck (bist ja noch jung ;) ) und stecke für dich selbst schon mal ungefähr ab, was du dir vorstellen könntest und was vielleicht ein Tabu ist. Dann klappere das Netz ein bisschen ab und/oder gib eine nett und sauber formulierte Anzeige auf, die am besten nicht nur aus einem nichtssagenden Dreizeiler besteht, und ich verspreche dir, dass sich schon irgendwas tun wird! Es ist auf jeden Fall gut, dass du dir in solch jungen Jahren schon Gedanken darüber machst! Du solltest auf jeden Fall versuchen den Fehler zu vermeiden, deine sexuelle Neugier irgendwann zu den Akten zu legen und dir selbst einzureden, dass vielleicht doch kein Interesse vorhanden ist. Wenn du wirklich bisexuelle Neigungen in dir trägst, dann werden die 100%ig irgendwann wieder zurückkehren, wenn du sie nicht ausgelebt bzw. ausprobiert hast. Wie belastend es ist, bspw. in einer festen Partnerschaft diese Neigungen offen auszusprechen und auszuleben, zeigen dir schon diverse Threads hier.

    Hallo Bi_urself

    Wie wichtig dir die feste Partnerschaft und dein bisexuelles Verlangen sind, kannst du nur selbst beurteilen. Das kann dir keiner abnehmen.

    Danke vielmals für diese Zeile.


    Was dein Opel-Freunde angeht, kannst du die sowieso knicken. Wer dich deswegen fallenlässt, ist es gar nicht wert, als Freund bezeichnet zu werden. Ich weiß nicht, wie eng die Kontakte zu diesen Leuten waren, aber bei diesem Verhalten weißt du wenigstens, was du von diesen vermeintlichen "Freunden" zu halten hast...

    Damit muss ich selber fertig werden. Wir hatten im Sommer gemeinsames Bräteln, Ausflüge mit Oldtimer Opel, etc. Die eine Familie hat meine Adresse komplett aus ihrem Adress-Stamm gelöscht.


    Was das Outing gegenüber deiner Partnerin angeht, kann ich nur bedingt mitreden. Meine Frau hatte und hat (Gott sei Dank!) Verständnis dafür, und sie hat mir auch kein Ultimatum oder dergleichen gestellt. Sie liebt mich, so wie ich bin, und es kommt für sie nicht infrage, sich von mir zu trennen. Jetzt fiebere ich meinem ersten Sex mit einem Mann entgegen und kann mich darin fallenlassen, weil emotional alles geklärt ist. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie dankbar ich meiner Frau bin Wahrscheinlich gehöre ich zu den wenigen Bisexuellen, deren Partner diese Thematik so differenziert betrachten können.

    Schöne für Dich. Das kann ich Dir von ganzen Herzen glauben, dass Du Deinen ersten Sex mit einem Mann entgegen fieberst. Auf alle Fälle sollte er Dir mit Gefühl umgehen.


    Wie wichtig dir die feste Partnerschaft und dein bisexuelles Verlangen sind, kannst du nur selbst beurteilen. Das kann dir keiner abnehmen.


    Was dein Opel-Freunde angeht, kannst du die sowieso knicken. Wer dich deswegen fallenlässt, ist es gar nicht wert, als Freund bezeichnet zu werden. Ich weiß nicht, wie eng die Kontakte zu diesen Leuten waren, aber bei diesem Verhalten weißt du wenigstens, was du von diesen vermeintlichen "Freunden" zu halten hast...


    Was das Outing gegenüber deiner Partnerin angeht, kann ich nur bedingt mitreden. Meine Frau hatte und hat (Gott sei Dank!) Verständnis dafür, und sie hat mir auch kein Ultimatum oder dergleichen gestellt. Sie liebt mich, so wie ich bin, und es kommt für sie nicht infrage, sich von mir zu trennen. Jetzt fiebere ich meinem ersten Sex mit einem Mann entgegen und kann mich darin fallenlassen, weil emotional alles geklärt ist. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie dankbar ich meiner Frau bin Wahrscheinlich gehöre ich zu den wenigen Bisexuellen, deren Partner diese Thematik so differenziert betrachten können.


    Wie wichtig dir die feste Partnerschaft und dein bisexuelles Verlangen sind, kannst du nur selbst beurteilen. Das kann dir keiner abnehmen.


    Was dein Opel-Freunde angeht, kannst du die sowieso knicken. Wer dich deswegen fallenlässt, ist es gar nicht wert, als Freund bezeichnet zu werden. Ich weiß nicht, wie eng die Kontakte zu diesen Leuten waren, aber bei diesem Verhalten weißt du wenigstens, was du von diesen vermeintlichen "Freunden" zu halten hast...


    Was das Outing gegenüber deiner Partnerin angeht, kann ich nur bedingt mitreden. Meine Frau hatte und hat (Gott sei Dank!) Verständnis dafür, und sie hat mir auch kein Ultimatum oder dergleichen gestellt. Sie liebt mich, so wie ich bin, und es kommt für sie nicht infrage, sich von mir zu trennen. Jetzt fiebere ich meinem ersten Sex mit einem Mann entgegen und kann mich darin fallenlassen, weil emotional alles geklärt ist. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie dankbar ich meiner Frau bin Wahrscheinlich gehöre ich zu den wenigen Bisexuellen, deren Partner diese Thematik so differenziert betrachten können.

    Hallo Bi_urself





    Wie sieht es mit deiner Partnerin aus? Hast du mit ihr noch mal darüber gesprochen? Denn deine Bisexualität in der Partnerschaft auszuleben, ist nun mal die nächste offene Baustelle...


    Nein das habe ich nicht mehr mit meiner Partnerin gesprochen. Sie sagte einmal ein Bisschen bi schadet nicht. Seit 21.12.2012 weilt ja die ex-kiffende Tochter meiner Freundin bei uns, es wird schon gesprochen, dass ich etwas mit der Tochter habe.


    Als ich meiner Freundin sagte, dass ich meine Gummi-Susi einen Abschiedsfick gemacht habe, das habe ich vor der Tochter gesagt, war sie dermassen enttäuscht, dass sie ein Einzelzimmer im Einfamilienhaus nehmen wollte.



    Du musst nur für dich selbst auf die Reihe kriegen, dass du sexuell eben so bist, wie du bist - und dass das nichts Schlimmes ist, sondern einfach nur eine Facette deines Charakters.

    Du sagst es richti. Was mich enttäuscht, sind meine Alt-Opel- und Ford-Kollegen, die sich von mir abwenden, seit dem ich mich damals im Dez. 2003 geoutet hatte, denn ich dachter der eine oder andere wäre auch so.

    Demenz wünsche ich natürlich keinem, aber so erübrigt sich ein klärendes Gespräch. Ob es jetzt gut oder schlecht ist, dass du nun nicht mehr die Chance haben wirst, deiner Mutter offen deine Meinung zu sagen, sei mal dahingestellt. Auf jeden Fall wird deine Mutter nicht mehr deine Lebensgeschichte in die Welt hinausposaunen und sich einmischen.

    Du sagst es genau richtig und jemanden sagen, er müsse 4 - 6 Wochen in die Ferien (Alterheim) und ist immer noch dort, ist nicht gerade schön.

    Hallo Bi_urself



    Ich bin zwar kein Psychologe, aber kann dir eigentlich nur empfehlen, dich von den Fesseln deiner Eltern zu lösen und deiner Mutter mal die Meinung zu sagen. Wobei ich das nicht so meine, dass du sie zusammenstauchen sollst, sondern ihr sachlich und ruhig zu erklären, wie du dich fühlst, was dich bewegt und wie enttäuscht du von ihr. Und falls es dir zu unangenehm ist, es persönlich zu tun, dann schreibe ihr eben einen Brief, auch wenn der am Ende 10 Seiten lang ist. Ist vielleicht sogar der bessere Weg, weil du dann deine Gedanken sortieren und überdenken kannst.


    Weisst Du, seit 16.5.2012 sind meine Eltern im Pflegeheim abgeschoben worden, wegen Dement. Meine Mutter seit Mitte September hat ihr Gedächtnis so nachgelassen. - Da kann ich leider nicht mehr machen. - Ich löse mich von meinen Eltern, sogar vor meiner Schwester, etc, da unsere Eltern unter Beistandschaft gestellt werden und so ist die Distanz noch grösser.





    So wie ich das herauslese, standest (oder stehst?) du sehr unter der "Fuchtel" deiner anscheinend sehr konservativen Eltern. Wahrscheinlich hast du es in der Vergangenheit zu selten oder nie gewagt, dich zu verteidigen und hast ihnen zuviel Raum zugestanden.

    du sagst es genau - auch meine Schwester war unter der Fuchtel unseren Eltern.


    Und wie war das mit deinem Vater? War er enttäuscht von dir?

    Entschäuscht schon und war enttäuscht vom Nachbarssohn auf alle Fälle.


    Na ja, ob nun 30, 40, 50 oder 60 - als Erwachsener sollte man sich vor seinen Eltern nicht mehr rechtfertigen müssen.

    Zur Bemerkung: meine 1. Freundin hatte ich erst mit 32 Jahren, vorher nie eine Freundin - nur diesen Nachbarssohn.

    Hallo Bi_urself

    Hast du sie denn diesbezüglich nicht mal in die Schranken verwiesen?

    Nein das habe ich nicht gemacht.


    Was ich aber sehr befremdlich finde, ist das Verhalten deiner Mutter! Zum einen finde ich es ein Unding, dass sie mit deiner sexuellen Orientierung, deinem Leben und deiner Vergangenheit so hausieren geht und sich einmischt, wo es nur geht, und zum anderen stellt sich mir die Frage, was für eine Beziehung du zu deiner Mutter hast. Als 52-jähriger Mann, der für sein Leben selbst verantwortlich ist, sollte es deine Mutter eigentlich nichts angehen, was du aus deinem Leben machst.

    Ich war damals 44 Jahre alt, 2006 war ich 46. Meine Mutter geht der meinung Schwule könne man umpolen, etc.


    Das bringt dann natürlich jetzt ein bisschen Licht ins Dunkel.


    Mein Vater war 2004, als ich mit meinen Eltern zum Nachbarssohn ging, um zu reden - sehr enttäuscht, etc.


    Der Nachbarssohn konnte mir nie direkt sagen, dass er einen Freund hätte. Mir sagte er immer, er sei bisexuell. - Ich denke noch heute nach, wie es damals angefangen hat, so bei Homo-Video schauen, weil es mich wunder nahme, was so 2 Männer machen und er mich fragte, ob wir es nicht zusammen machen wollen.

    Hallo Bi_urself


    Danke vielmals für Deine Antwort hier. Ich bin noch in der Mittagspause und las das. Antworten unten.



    Dass du soviel emotionalen Stress und Enttäuschungen erleiden musstest, tut mir wahnsinnig leid! Und da du wegen Depressionen schon behandelt werden musstest, zeigt das noch mal in aller Deutlichkeit. Wie geht es dir denn jetzt? Wie läuft deine Beziehung? Hast du deiner Partnerin gestanden, dass du immer noch Interesse am gleichen Geschlecht hast?

    Ich bin am 1.12.2012 mit meiner Freundin ins Elternhaus umgezogen, das ich gemietet habe. Habe beide Wohnungen aufgelöst. Im Moment geht es mir nicht schlecht, ausser das SEX-Leben, kein SEX mehr seit 29.07.2012, als sie betrunken war, wegen Zügelstress. Noch bevor meine Mutter es meiner Freundin erzählen wollte wegen Männer, habe ich es ihr erzählt. Meine Freundin hat noch cool reagiert. Als dann eine Woche später meine Mutter es meiner Freundin erzählen wollte, war meine Mutter natürlcih geschockt, dass meine Freundin es bereits wusste.


    Dann hast du noch was von einer Versöhnung mit der Witwe geschrieben, mit der du mal was hattest. Was ist denn da vorgefallen, dass ihr euch versöhnen musstet? Und wer hat sich mit wem versöhnt? Deine Eltern mit ihr?


    Es war so: Im April 2004 sagte die Witwe, dass sie mit ihrer Kollegin für eine Woche in die Ferien ginge im Juni 2004, dass sie vor unserem kennen lernen abgemacht hatten. Ich sagte ihr, ob sie ein Einzel-Zimmer oder Doppel-Zimmer mit ihrer Kollegin nehme. -Sie sagte ein Doppel-Zimmer. Ich sagte dann ihr, sie solle nicht mit ihrer Kollegin etwas anfangen. Danach fragte sie mich, ob ich schon etwas mit einem Mann hatte. Ich gab es zu mit dem 8 Jahre älteren Nachbarssohn vor der Beziehung zu ihr. Da meine damalige Freundin (Witwe) mich nicht blies, suchte ich gleichwohl nach einem Mann - sie kam mir auf die Schliche. Ich sagte ja meinen Eltern wegen dem Nachbarsohn. Meine Eltern waren enttäuscht. Ich musste mit meinen Eltern zum Nachbarsohn zum Reden. Meine Mutter ging das überall erzählen. - Meine Mutter hatte ein gutes Verhältnis zu seinen Eltern, das zerbrach. Uebrigens mit der Witwe war ich damals in den Ferien und nicht ihre Kollegin, da sie Unfall hatte. Per 1. 8. 2004 versöhnte ich mich mit der Witwe - Neuanfang.


    Anfangs Dez. 2004 hatte ich eine Verwarnung im Geschäft wegen zuviel Internet (ich war total verliebt in diese Frau) - dann zwischen Weihnachten 2004 und Neujahr 2005 träumte die Witwe von Schlangen - Ihre Mutter sagte, wenn man von Schlangen träume, sei man von unehrlichen Leuten umgeben.


    Nach Turbulenzen, Ratschläge im Internet, das sie an meinem PC gefunden hatte, bevor ich heimkam, ich liess den PC laufen, verliess sie mich ab 14.1.2005. Sie wollte mich zurückgewinnen und ich sollte zu einer Lebenstherapeutin gehen.


    Aber leider verlor ich per Ende Januar 2005 auf Ende März 2005 die Arbeitsstelle und das war das definitive aus.


    Du schreibst, dass du mit deinen Eltern "zum Reden" zum Nachbarssohn musstest. Wieso das? Wer hatte die Idee? Deine Eltern? Und was sollte denn da besprochen werden?

    Meine Eltern hatten die Idee mit ihm zu reden. Wegen Homosexuelität etc.

    Dein Beitrag ist zwar schon ein gutes Jahr alt, aber ich möchte trotzdem mal darauf antworten, weil mich deine Geschichte (wegen der schlechten Erfahrungen, die du mit deinem Coming-Out gemacht hast) doch sehr bewegt hat. Aber ein paar Fragen hätte ich noch, weil du das alles ein bisschen zu unklar geschrieben hast:


    Hallo Jean-Pierre!