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bi_urself

unregistriert

1

Mittwoch, 6. Februar 2013, 12:00

Ist es am Ende doch "nur" Sex?

Mich beschäftigt schon seit langem eine Frage, auf die ich noch nicht wirklich eine Antwort gefunden habe. Als Beispiel will ich mal meinen Fall anbringen.

Bei mir ist es so, dass mich am Sex mit einem Mann eigentlich nur das Körperliche interessiert, das mit einer Frau (schon rein anatomisch gesehen ;) ) nicht möglich ist.

Es stellt sich mir also die Frage, ob man dann das ganze Verlangen aufs Sexuelle runterbrechen und sich sagen kann: "Gut, dann habe ich eben weniger Sex." Messen wir dem Sex generell (und im Speziellen auch dem gleichgeschlechtlichen) zuviel Bedeutung bei? Warum sieht man den für sich selbst neu entdeckten Sex mit dem gleichen Geschlecht als so wichtig an, dass man ihn unbedingt ausleben muss?

Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine und könnt meine Gedanken ein Stück weit nachvollziehen.

2

Mittwoch, 6. Februar 2013, 14:32


Hallo Bi_urself

Da hast Du aber etwas sehr gutes gefragt hier im Forum.

Ich würde meinen wegen dem Ausleben, rein Sexuellen, dass man einen anderen Schwanz in den Händen halten kann, Stellung 69 ausüben beim gleichen Geschlecht und eben auch sich ficken zu lassen oder einen anderen Mann ficken.

Mein Kollege in der Westschweiz sagte zu mir, dass ein Mann besser weiss, was ein Mann will, zum Beispiel besser bläst als eine Frau, etc.

Sex mit einem Mann geht viel ungezwungener als mit einer Frau.



Mich beschäftigt schon seit langem eine Frage, auf die ich noch nicht wirklich eine Antwort gefunden habe. Als Beispiel will ich mal meinen Fall anbringen.

Bei mir ist es so, dass mich am Sex mit einem Mann eigentlich nur das Körperliche interessiert, das mit einer Frau (schon rein anatomisch gesehen ;) ) nicht möglich ist.

Es stellt sich mir also die Frage, ob man dann das ganze Verlangen aufs Sexuelle runterbrechen und sich sagen kann: "Gut, dann habe ich eben weniger Sex." Messen wir dem Sex generell (und im Speziellen auch dem gleichgeschlechtlichen) zuviel Bedeutung bei? Warum sieht man den für sich selbst neu entdeckten Sex mit dem gleichen Geschlecht als so wichtig an, dass man ihn unbedingt ausleben muss?

Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine und könnt meine Gedanken ein Stück weit nachvollziehen.
Oldtimer-/Youngtimer-Liebhaber
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bi_urself

unregistriert

3

Mittwoch, 6. Februar 2013, 14:40

Das ist ein interessanter Punkt, den du ansprichst!

Wenn ich mal genauer darüber nachdenke, dann ist es so, dass bei mir wohl vor allem der Wunsch vorhanden ist, auch mal quasi in die Rolle der Frau zu schlüpfen. Das ist auch der Grund, wieso ich denke, dass der Mann, mit dem ich mich treffe, so gut zu mir passt. Denn der nimmt genau den anderen Part ein.

Gehe ich also von mir aus (und vielleicht geht es vielen anderen Bi-Männern genauso), dann geht es ein gewisses Stück weit schon über das rein Sexuelle hinaus, da mit dieser "Rollenverteilung" ein Gefühl erzeugt werden soll, das nüchtern betrachtet erstmal nichts mit Sex zu tun hat, oder?

4

Mittwoch, 6. Februar 2013, 14:55

Hallo bi_urself
Gehe ich also von mir aus (und vielleicht geht es vielen anderen Bi-Männern genauso), dann geht es ein gewisses Stück weit schon über das rein Sexuelle hinaus, da mit dieser "Rollenverteilung" ein Gefühl erzeugt werden soll, das nüchtern betrachtet erstmal nichts mit Sex zu tun hat, oder?
Du sagst es genau, dass es über das rein Sexuelle hinaus geht.

Wenn ich mal genauer darüber nachdenke, dann ist es so, dass bei mir wohl vor allem der Wunsch vorhanden ist, auch mal quasi in die Rolle der Frau zu schlüpfen. Das ist auch der Grund, wieso ich denke, dass der Mann, mit dem ich mich treffe, so gut zu mir passt. Denn der nimmt genau den anderen Part ein.
Wenn Du passiv bist, dann schlüpfst Du in die Rolle der Frau. Wenn natürlich Du aktive ist, bist Du das Gegenteil. Mit dem 8 Jahre älteren Nachbarssohn, mit dem ich es getrieben habe, war ich einmal der passive, dann er.

Das ist ein interessanter Punkt, den du ansprichst!
Ja genau.
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