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Dienstag, 8. Juli 2014, 17:52

Wieso löst bisexuelle Identität soviel Unbehagen aus? Wieso wird sie zumeist vermieden?

Mir fällt zunehmend auf, dass vor allem Frauen in Frauenbeziehungen einen weiten Bogen um das Wort Bisexuell machen. Ich hab grad keine Zahlen zur Hand aber das Verhältnis Orientierung/Handlung/Gefühle sind vorhanden zu geoutet und mit positiver bisexueller Identität sind echt traurig. Frau nennt sich stattdessen omnisexuell, pansexuell, heteroflexibel, homoflexibel und eine ganze Reihe anderer Begriffe. Ich werfe da nicht mit Steinen während ich im Glashaus sitze, bis vor kurzem hab ich das Unbehagen-Problem auch so gelöst, dass ich mich auf Nachfrage als pansexuell bezeichnete. Mir wurde dann aber klar dass ich das leidige Thema ewig mit mir rumschleppe und das die Probleme (Gesellschaft denkt uns gibt's nicht, wir sind eh alle nur ungeoutete gays die nicht die Eier haben, verwirrt, gierig, unentschlossen untreu etc. pp) nicht damit verschwinden dass ich das Kind bei einem anderen Namen nenne. Ich verstehe die Gründe nur zu gut warum mensch vor einer bisexuellen Identität zurückscheut - der Begriff hat mehr Ballast als n ganzer Elefantenzoo.

Aber ist es nicht gerade deshalb wichtig den unangenehmen Weg zu nehmen und das ungeliebte Wort zu reclaimen und mit neuen Konnotationen zu versehen? Zeigt nicht das Unbehagen dass der Schuh irgendwo ziemlich dolle drückt? Oder sind wir einfach schon auf hohem Niveau am motzen und Labels sind heutzutage sowieso was überholtes?

Ich bin da auch im ganzen Diskurs nicht sehr versiert also bitte übt Nachsicht mit mir :D .
Nicht nur "ein bisschen" sondern ganz und gar - Vielen Dank, Ende der Durchsage

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Donnerstag, 10. Juli 2014, 09:33

@Haru

Ich finde Deinen Kommentar - Thread-Eröffnung sehr, sehr gut.
Oldtimer-/Youngtimer-Liebhaber
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Dienstag, 26. August 2014, 00:34

Na ja offensichtlich ist hier niemand so in die Madame Metaebene verliebt wie ich es bin ;).

Mal ein wenig profaner: kackt es euch nicht auch an so vielen Vorurteilen ausgesetzt zu sein, immer für die dümmsten Witze herhalten zu müssen, nicht Ernst genommen zu werden, immer nur dazugezählt statt dazugehörend zu sein etc? Wie zum Teufel soll mensch sich da selber ernst nehmen, verhindern dass die Vorurteile sich ins Unterbewusstsein einschleichen und da negative Gedanken verursachen und so?
Nicht nur "ein bisschen" sondern ganz und gar - Vielen Dank, Ende der Durchsage

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Dienstag, 26. August 2014, 08:17

Hallo Haru

ab klar kackt es mich auch an, aber geht es nicht per Se allen "anders sein" oder "anders denkend" so? Warum mache eine Person dumme Witze über Homo oder Bi? Die andere Person fühlt sich durch Dich vielleicht verunsichert. Nun stellt sich hier die Frage, wer nun ein Problem hat. Du, weil du die andere Person verunsichert hast? Oder doch die andere Person, weil du nicht deren Einstellung teilst? Meine Meinung ist da klar... Menschen die Dich nicht akzeptieren wie du bist, haben ein Problem und nicht Du!

Die "Gesellschaft" gewöhnt sich an die Schwarz/Weiss-Denken. Im Klartext heisst das Hetero und Homo. Es gibt da ein Zürcher Politiker, der behauptet der Hirnlappen bei dem Homosexuellen sei verdreht. Nun wie willst du einer solchen Person erklären, dass es auch halbverdrehte Hirnlappen gibt? ;-)

Nun kurz und schlecht...Bisexualität versehen viele leider nicht. Ein homosexueller Kumpel hat genauso eine Ablehnung gegen Bisexuelle wie ein Heterosexueller... Warum?
Meine Antwort dazu lautet einfach nur Angst. Angst nicht mehr richtig vom bisexuellen Partner geliebt und begehrt zu werden, nicht mehr der Mittelpunkt der Beziehung zu sein. Eine Person teilen zu müssen. Warum steht man nicht zur Bisexualität? Angst die Person die man liebt zu verlieren, wenn man sagt, dass man auch eine gleichgeschlechtliche Person ins Herz geschlossen hat (gilt auch gerade auch umgekehrt). Man hofft auf Verständnis und Toleranz, aber beides ist nicht vorhersehbar.

Etwas sehr provokatives zum Schluss: Im schlimmsten Falle für ein Bisexuelle einen Zweifrontenkrieg. Kann das auf die Dauer gut gehen? Nööö....

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Dienstag, 26. August 2014, 08:20

@Lorax

Wunderbar Kommentar und Meinung von Dir.
Oldtimer-/Youngtimer-Liebhaber
DAB+-Autoradio-Fan (Radio hören im Auto ohne Rauschen, in CD-Qualität)

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Dienstag, 26. August 2014, 10:15

@Lorax " Halbverdrehte Hirnlappen" ich lach mich schlapp :D

Der Zweifrontenkrieg war schon was ich gemeint habe.
Nicht nur "ein bisschen" sondern ganz und gar - Vielen Dank, Ende der Durchsage

7

Mittwoch, 27. August 2014, 11:12

Von welchem Zweitfrontenkrieg sprichst du? Es gibt einen Zwischenmenschlichen und dafür braucht ja nur eine einzige Partei den Säbel zu schwingen und schon herrscht Disharmonie. Der andere Zweifrontenkrieg ist der Krieg mit seinen Ängsten. Dieser kannst du nur verlieren, wenn du dich treiben lässt und nichts dagegen unternimmst.

8

Mittwoch, 27. August 2014, 22:16

Naja
Vielleicht meint Haru mit Zweifrontenkrieg auch das zwischen der Hetero- und Homosexuell empfindenden Menschen stehen und sich auf beiden Seiten rechfertigen müssen :S
Im übrigen muss ich gestehen dass du, liebe Haru mit deinen Gedanken die du hier niedergeschrieben hast durchaus etwas bewegst (bei mir). Es hat sich einfach noch nicht in einer adequaten Reaktion darauf manifestiert. Darüber nachdenkend und mit anderen Menschen diskutierend habe ich schon manche Stunde damit verbracht. Ich melde mich bestimmt noch daruaf ;)
---------- May the force be with you ----------

9

Samstag, 30. August 2014, 14:13

@ guru, ja das meinte ich.

Und auf die Wortmeldung bin ich Mal gespannt.
Nicht nur "ein bisschen" sondern ganz und gar - Vielen Dank, Ende der Durchsage

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Mittwoch, 10. September 2014, 22:56

Liebe Haru
Meine persönliche Erfahrung in Bezug auf die bisexuelle Identität ist nicht die selbe wie deine. Ich muss gestehen, ich komme nicht so oft in die Situation wo ich es für angebracht halte, meine sexuelle Identität preiszugeben und darum sind meine Erfahrungen in der Anzahl damit wohl auch eher bescheiden.
Ich kenne das von dir geschilderte nur vom höhrensagen. Witze über Bisexuelle habe ich bis anhin noch nie gehört. Wusste nicht dass es das gibt :huh: Was mir wirklich wichtig ist, ist das was mir von Betroffenen (in meinem Fall von anderen Bisexuellen und Angehörigen) aus eigener Erfahrung erzählt wird.
Mach dich nicht fertig mit dem was andere unreflektiert von sich geben. Überzeuge sie mit deiner eigenen Geschichte, deiner eigenen Realität. Nichts ist überzeugender als die Wahrheit

Ich habe einen interesannten Artikel in der Aachener Zeitung gefunden

Zitat

Ein Mensch der mehr als ein Geschlecht emotional und vor allem sexuell bevorzugt, ist als bisexuell zu bezeichnen. Diese Definition schließt dann allerdings auch auf den ersten Blick die Transsexualität mit ein ,was aber nicht ganz eindeutig ist. Der gravierende Unterschied zwischen Bisexualität und Transsexualität liegt vor allem häufig in der Tiefe der Verzweiflungsgefühle eines transsexuellen Menschen, der sich bekanntlich im falschen Körper empfindet und sich oft ausdauernd nach dem anderen Geschlecht sehnt.

Der bisexuelle Mensch bewegt sich dagegen mit mehr oder weniger Leidensdruck zwischen den Gefühlen und Rollen der Geschlechtswelten. Es tritt i.d.R. erst dann Leidendruck auf, wenn ein homosexueller oder heterosexueller Partner ernsthafte Ansprüche auf Normalisierung oder Legalisierung der Beziehung anmeldet und einen normalen Beziehungsalltag leben möchte.

Von nicht wenigen Homosexuellen wird die Ansicht vertreten, dass Bisexuelle unangepasste Homosexuelle sind und nicht bereit sind ganz homosexuell zu leben, sondern versuchen würden das heterosexuelle Leben aufrecht zu erhalten und gleichzeitig die Vorteile von Homosexualität haben zu wollen.
Selbst in aktuellen wisenschaftlichen Erhebungen der Uni Jena (2012-2013 ) wird bei einer entsprechenden Untersuchung eines typischen Coming-outs Betroffener und deren Familien der Eindruck erweckt, Bisexualität könne man auch als eine mögliche Form der Homosexualität betrachten.

Ebenfalls wird Bisexuellen eine promiske oder polygame Lebensweise "nachgesagt" Sicher gibt es Bisexuelle die immer wieder einmal switchen und dann auch manchmal ein Geschlecht für einen Zeitraum bevorzugen. Polygamie oder Promiskität mag bei Bisexuellen durchaus eine große Rolle spielen, aber es wäre falsch, nun ein stereotypisches Bild für alle Bisexuelle zu bauen.

In Realität haben aber gerade homosexuelle Menschen nicht selten Vorurteile gegenüber Bisexuellen welche die vor allem hier immer vermutete Bindungsunfähigkeit oder das Konkurrenzverhalten in solchen Beziehungen betreffen. In Partnerschaften, in der ein Partner bisexuell und ein Partner homosexuell ist, existiert nicht selten auch die Angst des homosexuellen Partners, mit einem möglichen hetereosexuellen Parnher konkurrieren zu müssen, da der bisexuelle Partner ihn vielleicht auch wegen eines attraktiven Heterosexuellen verlassen könnte.

Die häufige Ablehnung von Bisexualität bei Heterosexuellen dürfte vermutlich auch durch die Leugung eigener homosexuellen Züge begründet sein. Gleichzeitig gibt es bei Homosexuellen unterschwellig und in Einzelfällen sicherlich auch die Angst vor den eigenen heterosexuellen Begierden : dass ein Bisexueller mit beidseitiger Orientierung für schwule und lesbische Menschen daher ein eher gefährlicher Beziehungspartner ist, ist sicherlich so nachvollziehbar.

Nicht wenige Homosexuelle berichten ebenso, dass Bisexuelle zwar die sexuelle Anziehung suchen, aber ganz selten bereit sind, mit einem Partner des gleichen Geschlechts zusammen zu sein und wenig Motivation zeigen, einen gemeinsamen Alltag leben zu wollen.

Verallgemeinernde Aussagen, das bisexuelle Menschen sexuell absolut gierig sind, sich emotional nicht einlassen können und dergleichen, geistert als Vorurteil vor allem durch die lesbische Szene.
Tatsächlich aber sind Bisexuelle häufig wirklich nur auf sexuelle Kontakte aus, was auch wieder an der eigenen ( meist verleugneten ) Homophobie liegen könnte.

Bisexuelle Männer entwickeln- so auch meine sexualtherapeutische Erfahrung - die verschiedensten Definitionen und auch Regeln. So gibt es beispielsweise bisexuelle Männer, welche sich als heterosexuell empfinden, aber Sex mit Männern haben. Andere glauben, dass Bisexualität nur Sex ohne Intimitäten zwischen Männern sei. Bei Gesprächen mit solchen Klienten begegne ich immer wieder ähnlichen Regeln und damit Vorurteilen,welche die Homophobie und damit die Spaltung des bisexuellen Mannes verdeutlichen.

Homosexuelle Menschen haben manchmal eine recht harte Geschichte bis zu ihrem Coming-Out hinter sich. Die Szene hat zudem ihre eigene Normen, aber auch Vorurteile. Sich einer Gruppe, wie die der Schwulen zugehörig fühlen, heisst aber auch, sich massiv durch die eigene gelebte und gezeigte Sexualität definieren.

Der eher unintegrierbare und indifferente Bisexuelle mit seinem „Zwang zur Freiheit der Wahl „, kann bei einem in sich „unsicheren“ Homosexellen möglicherweise einen Wunsch auslösen, aus der eigenen bisherigen Sexualität auszubrechen und sie zu hinterfragen, wenn er sich dem bisexuellen Partner annähern will. Dies kann dann ebenfalls zu einer ablehnenden, biphobischen Haltung gegenüber den oft als instabil empfundenen Bisexuellen führen. Eine Biphobie kann als eine überproportionale Furcht vor bisexuellen Menschen definiert werden. Sie ist zum größten Teil aus der allgemeinen Ablehnung der Gesellschaft gegenüber einer bisexuellen Orienterung entstanden, vor allem aber auch geprägt durch die weitgehend homosexuelle Szene.

Inzwischen wird der Begriff Biphobie von den verschiedensten Communitys oder und Gruppen meist ohne ihn zu hinterfragen benutzt. Und hier erschliessen sich durchaus Erkenntnisse, dass es auch viele bisexuelle monogame Beziehungen gibt und ebenso gibt es bei Hetero- und Homosexuellen auch viele, offene Beziehungen oder sehr häufig wechselnde Partner.
Dies sind also gewiss kein nachhaltig erwiesenen grundsätzlichen Kennzeichen von Bisexualität. Und natürlich ist auch die Rate an Aids oder anderen Geschlechterkrankungen erkrankter bisexueller Männern nicht erheblich höher als bei Schwulen oder Heteros.

Im Prinzip bedarf es viel mehr öffentlicher Aufklärung über Bisexualität ebenso wie über Transexualität oder andere Formen der Geschlechterrollen.

Ich erlebe in meiner Praxis durchaus bisexuelle Männern, die gerne Sex mit Männern haben, aber es nur ganz verschwiegen ausleben, da sie um ihr eigenes Männerbild fürchten, und damit auch vor den eigenen Vorurteilen und Verlustängsten.

Würden mehr Bisexuelle öffentlich über ihre Sexualität Auskunft geben, würden manche Vorurteile von alleine Verschwinden.

Besonders erschreckend empfinde ich die homophoben Vorurteile, die auch viele Bisexuelle offensichtlich selbst haben und transportieren. Insofern könnte ein offener und toleranterer Umgang mit Homosexuellen wie Heterosexuellen zu einer positiven Veränderung führen. Im Kampf gegen die Homophobie , den Bisexuelle wie Homosexuelle wohl gleichzeitig bestreiten müssen, könnten sich hier beide sexuelle Ausrichtungen in der Mitte treffen.
Im Gegenzug muss aber auch die lesbische und schwule Szene sich vermehrt mit Bisexualität und der eigenen Heterophobie auseinandersetzen, die eigenen Vorurteile hinterfragen und sich weniger abzugrenzen.


Der Artikel bringt es ziemlich auf den Punkt. Was du mit dem Begriff Bisexualität machst, welche Gefühle es in dir auslöst bestimmst du selber, bewusst oder unbewusst. Ich weiss, das ist einfach gesagt und schwierig umgesetzt. Schlussendlich ist wohl entscheidend wie gefestigt du bist in deiner Identität und deinem Weg dies zu leben. Das ist ein Prozess der lange dauern kann.
Du wirst sehen, das Leben hat noch manche Überraschung für dich.
---------- May the force be with you ----------

11

Montag, 15. September 2014, 16:24

Hallo,

ich hab einen vielleicht naiven, aber, wie ich glaube, trotzdem nicht dummen Ansatz zur Frage, warum viele Frauen sich nicht als "bisexuell" bezeichnen wollen: Weil die anderen Begriffe ausdrucksstärker sind. Beziehungsweise, weil es sie gibt.

Du nimmst als Beispiele:

1. omnisexuell/pansexuell (ist glaub das gleiche, nur dass ersteres nicht Latein und Griechisch vermischt): man möchte zum Ausdruck bringen, dass man sich nicht nur in Männer und Frauen verlieben kann, sondern auch das ganze genderqueere Spektrum nicht von der Partnerwahl ausschließt. Damit gibt man zusätzlich zu verstehen, dass man die Vielfalt der Geschlechtsidentitäten anerkennt.

2. hetero/homoflexibel: Das bedeutet, dass man eigentlich doch eher an einem bestimmten Ufer steht, aber ab und zu auch mal rüberschwimmt.

Klar kann man ersteres als fast ident mit der Bisexualität und zweiteres als eine Unterform ansehen. Wenn sie jemand verwendet, heißt das vielleicht genau so wenig, dass sich die Person mit "bisexuell" unwohl fühlt, wie eine Person, die auf die Frage nach der Haarfarbe "dunkelbraun" antworted findet, Mittelbraunhaarige seien irgendwie stigmatisiert.

Klar gibts Leute, die sich mit dem Begriff "bisexuell" unwohl fühlen. Aber, mal im Ernst, ist "homoflexibel" besser? Das stinkt doch gerade so nach "mit dem gleichen Geschlecht ja nix ernstes!". Oder ist "pansexuell" besser? Das klingt noch viel mehr nach "ich muss unbedingt, und wenn ich keinen Menschen finde, paar ich mich halt mit einer Ziege oder einem Baum!".

12

Donnerstag, 18. September 2014, 09:34

Hallo zusammen

ist es nicht so, dass Begriffe wie Homo-, Hetero- und Bisexuell für jeden Verständlich ist. Bisexualität löst bei vielen eine Irritierung aus, während Homosexualität langsam von der "Gesellschaft" akzeptiert wird.

Ich machte gestern einen Versuch und siehe da meine Vermutung hast sich bestätigt: Die Begriffe wie Pansexuell oder Heteroflexibel versehen nicht alle und oder werden mit Unisexuell, Metrosexuell verwechselt oder unter Hetero-/Homoflexibel versteht man einen Polygamisten.

Könnte also nicht sein, dass sich Personen hinter diesen Bezeichnungen verstecken, weil viele den Begriff nicht oder falsch kennen und somit eine Reaktion ausbleibt? Psychologisch gesehen teilt die Person mit, dass sie "anders" ist und baut so den inneren Druck ab, aber muss sich nicht auf eine Diskussion einlassen, während beim Thema Bisexuell garantiert einen Return kommt.

Was mein Ihr dazu?

Gruess

Lorax

13

Dienstag, 23. September 2014, 17:54

Ich kann Lorax nur voll und ganz zustimmen. Das deckt sich auch zu 100% mit meinen Erfahrungen.Schön formuliert.
Nicht nur "ein bisschen" sondern ganz und gar - Vielen Dank, Ende der Durchsage