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bi_urself

unregistriert

1

Mittwoch, 6. Februar 2013, 15:06

Unterschiede zwischen Fantasie und Wirklichkeit

Diese Frage geht jetzt mal hauptsächlich an alle, die schon gleichgeschlechtlichen Verkehr hatten. Genauer gesagt geht es darum, wie groß die Unterschiede zwischen den Fantasien, die ihr vor eurem ersten Bi-Erlebnis hattet, und wie es letztendlich in der Realität ausgefallen ist.

Ich habe bei mir die Beobachtung gemacht, dass ich noch vor einiger Zeit die wildesten Fantasien hatte und mir auch irgendwie vorstellen konnte, sie irgendwann in die Tat umzusetzen. Dabei dachte ich z.B. an Gangbangs, Bukkake und an richtig harten Sex, was sich aber mittlerweile komplett verflüchtigt hat. Jetzt, wo mein erstes Bi-Erlebnis immer näher rückt, sehe ich die ganze sexuelle Thematik viel differenzierter. Mir ist z.B. viel wichtiger, einen Mann zu haben, mit dem ich mich ggf. regelmäßig treffen kann und möchte und dass die Chemie zwischen uns einfach stimmt. Auch muss es gar nicht mehr so hart und dominant zugehen, wie ich es mir vorher mal gewünscht hatte, sondern ich will mich vielmehr langsam herantasten, in Ruhe ausprobieren, was mir gefällt, und das Tempo größtenteils selbst bestimmen.

Wie war das bei euch? Haben sich eure Wünsche und Vorstellungen mit dem Sprung ins tatsächliche Ausleben eurer Neigungen verändert?

2

Mittwoch, 6. Februar 2013, 15:27

Bi_urself

Das was Du hier schreibst ist wirklich eine berechtigte Frage:

Bei mir war es so, zuerst mit 17 Jahren, da hatte meine Mutter immer eine Abneigung zu Homos etc. Dann gab mir der 8 Jahre ältere Nachbarssohn vom Weekendhaus meiner Eltern, im heimlichen mir 2 Homo-Bücher zum lesen. Ich weiss auch nicht warum, es interessiere mich sehr, dann im Dachzimmer hat mir der 8 Jahre ältere Nachbarssohn gewisse Wichstechniken gezeigt und mir eins geblasen. - Damals dachte ich noch nicht viel darüber nach.

Sogar als die Grossmutter schwer krank bei uns wohnte, sie hatte aber noch ihre eigene Wohnung, sah ich bei ihr eine Sendung über Homosualität an.

Als ich dann in der gleichen Stadt wohnte wie der 8 Jahre ältere Nachbarssohn, den ich eigentlich schon mit ab 5 Jahren kannte, weil ich bis 27 Jahren weder mit einer Frau noch einem Mann etwas hatte, bestellte ich damals 1987 Homo-Videos, weil ich es mich wunder nahme, was so 2 Männer machten, und das sagte ich ihm. Er fragte mir, wenn sie da sind, ob wir diese dann nicht zusammen anschauen könnte. Dann trafen wir uns bei mir zu einem gemütlichen Abendessen, nach dem Abendessen schauten wir die Homo-Filme an und dann fragte der 8 Jahre ältere Nachbarsohn, ob wir es nicht gemeinsam zusammen machen wollen. Ich stimmt zu. Es entstand von 1987 bis Febr. 2004 eine wunderbare sexuelle Freundschaft, sogar als ich von der gleichen Stadt wegzog und dann ca. 130 km pro Fahrt so jeden Monat einmal zu ihm ging. Zuest sagte er mir, er sei bisexuell, bis er mir im 2004 sagte, dass er einen Freund hätte.

Nach so einer Freundschaft sehne ich mich immer noch sehr.

Diese Freundschaft hat mich wirklich geprägt.




Diese Frage geht jetzt mal hauptsächlich an alle, die schon gleichgeschlechtlichen Verkehr hatten. Genauer gesagt geht es darum, wie groß die Unterschiede zwischen den Fantasien, die ihr vor eurem ersten Bi-Erlebnis hattet, und wie es letztendlich in der Realität ausgefallen ist.

Ich habe bei mir die Beobachtung gemacht, dass ich noch vor einiger Zeit die wildesten Fantasien hatte und mir auch irgendwie vorstellen konnte, sie irgendwann in die Tat umzusetzen. Dabei dachte ich z.B. an Gangbangs, Bukkake und an richtig harten Sex, was sich aber mittlerweile komplett verflüchtigt hat. Jetzt, wo mein erstes Bi-Erlebnis immer näher rückt, sehe ich die ganze sexuelle Thematik viel differenzierter. Mir ist z.B. viel wichtiger, einen Mann zu haben, mit dem ich mich ggf. regelmäßig treffen kann und möchte und dass die Chemie zwischen uns einfach stimmt. Auch muss es gar nicht mehr so hart und dominant zugehen, wie ich es mir vorher mal gewünscht hatte, sondern ich will mich vielmehr langsam herantasten, in Ruhe ausprobieren, was mir gefällt, und das Tempo größtenteils selbst bestimmen.

Wie war das bei euch? Haben sich eure Wünsche und Vorstellungen mit dem Sprung ins tatsächliche Ausleben eurer Neigungen verändert?
Oldtimer-/Youngtimer-Liebhaber
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bi_urself

unregistriert

3

Mittwoch, 6. Februar 2013, 15:32

@Jean-Pierre

Wow, das war ja dann wirklich eine sehr lange erotische Freundschaft! Eigentlich eine schöne Sache.

Und gab es denn in diesen Homo-Videos oder in deiner Fantasie Sachen, die du anfangs gerne probiert hättest, es in der Realität aber nie dazu kam?

4

Mittwoch, 6. Februar 2013, 15:41

@Bi_urself
Und gab es denn in diesen Homo-Videos oder in deiner Fantasie Sachen, die du anfangs gerne probiert hättest, es in der Realität aber nie dazu kam?

Was Homo-Videos angeht: Was Sex anbelangt haben wir es nachgemacht (Stellungen, etc.), auf alle Fälle keine brutalen Sachen, ausser was ins Klo gehört, das haben wir nicht gemacht. Küssen haben wir uns auch nicht.

Fantasie: Manchmal habe ich so die Sehnsucht, einen Mann zu umarmen, zu küssen. wie es wohl wäre im Bett eng umschlungen mit einem Mann zu sein, etc. Uebrigens, als ich in der Beziehung mit der Witwe war, mit der hatte ich eigentlich nur GV, da hatte ich des öfteren Versagen im Bett, weil ich mit ihr nicht 100 % auf meine Rechnung kam, so dachte ich den öfters an einen Mann.


Wow, das war ja dann wirklich eine sehr lange erotische Freundschaft! Eigentlich eine schöne Sache.
Du sagst es genau - Ich konnte die Freundschaft schön im heimlichen ausleben, auch als ich dann von 1992 - Dez. 2003 eine Freundin hatte.

@Jean-Pierre
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